SIHK-Pressemeldung

SIHK: Flexible und dennoch klare Richtlinien helfen in der Corona-Pandemie

Nach fast zwei Jahren der Corona-Pandemie ist die Lage insbesondere in Branchen wie dem Reisegewerbe, der Veranstaltungsbranche, im Tourismus, im Gastgewerbe und in Teilen des Einzelhandels weiterhin sehr kritisch.
„Trotz der Erfolge beim Impfen und der enormen betrieblichen Anstrengungen zum Coronaschutz zeichnet sich nun ab, dass eine schnelle Trendwende in der vierten Corona-Welle nicht in Sicht ist. Mit dem jetzt beschlossenen Maßnahmenbündel gilt es, der Infektionsdynamik entgegenzuwirken, ohne aber das öffentliche und wirtschaftliche Leben erneut herunterzufahren“, so Ralf Stoffels, Präsident der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen (SIHK).
Für die Unternehmen ist es wichtig, dass es verlässliche Rahmenbedingungen gibt. „Die Unternehmen tragen Verantwortung für die Gesundheit ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, aber auch für die Arbeits- und Produktionsabläufe. Dabei sind sie auf verlässliche und belastbare Rahmenbedingungen angewiesen, die sich am betrieblichen Alltag orientieren. Die Unternehmen werden mit zusätzlichen Corona-Anforderungen immer stärker belastet. Betriebliche Abläufe sind dadurch häufig kaum planbar und führen teilweise sogar zu Ausfällen und Problemen bei Lieferketten“, erklärt der SIHK-Präsident und begrüßt:
„Ein wichtiger Schritt sind daher landesweit eindeutige Hygieneregelungen sowie eine kluge Ausgestaltung der 3G/2G-Regelungen mit ausreichender Flexibilität für die Betriebsabläufe. Das nun vorgesehene gesetzliche Auskunftsrecht des Arbeitgebers über den impf- oder genesenen Status trägt zur Erhöhung des Gesundheitsschutzes in den Betrieben bei. Nur so können Ansteckungsrisiken und eine sichere Zusammenarbeit in den Betrieben gewährleistet werden.“ Denn gerade in Zeiten des Fachkräftemangels brauchen Unternehmen jede Hand.
19. November 2021