Auf dem Sprung zu neuen Geschäftsfeldern

Corona hat es vielen Unternehmen nicht leicht gemacht. Staatliche Hilfen konnten unterstützen. Yannic Zotzmann ist Geschäftsführer der Trampolinhalle Sprungwerk in Hagen. Er spricht im Videointerview mit SIHK-Existenzgründungsberater Tobias Prinz über seine Erfahrungen. Hier ein paar Auszüge aus unserem STARTUP-TALK.
Um dieses Video ansehen zu können, müssen Sie Ihre Cookie-Einstellungen anpassen und die Kategorie „Marketing Cookies" akzeptieren. Erneuern oder ändern Sie Ihre Cookie-Einwilligung
Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen zu Geburtstagen oder anderen Anlässen in der über 1.000 Quadratmeter großen Trampolinhalle ‚Sprungwerk‘ zusammen. Während des Lockdowns konntet ihr diese Zielgruppe nicht erreichen. Wann kam bei euch das erste Mal der Gedanke auf „Wir müssen selbst was tun und unser Geschäftsmodell erweitern?“
Yannic Zotzmann: Aus der jetzigen Betrachtung kann man sagen, kurz vor Ende des Lockdowns. Wobei man nie so ganz wusste wann das sein wird. Ende April kam die Idee, einen gesunden Lieferdienst aufzubauen und Anfang Juni haben wir bereits die ersten Bowls ausgeliefert. Das Projekt in der Zeit umzusetzen, war aber natürlich nur durch die freien Ressourcen während des Lockdowns möglich. Im normalen Betrieb hätten wir diese Kapazitäten nicht gehabt.
Es hätte ja nah gelegen das zu machen, was „alle“ machen klassisches Fast Food. Warum also Bowls?
Wir haben uns selbst die Frage gestellt, was passt zu uns und wo fehlt es an Angeboten. Schon im Sprungwerk haben wir versucht auch Salate und Co. anzubieten. Es zeigte sich jedoch, dass die Nachfrage nach Pommes und Co. größer war. Jetzt liefern wir gesundes Essen innerhalb Hagens, aber auch nach Herdecke und Wetter und natürlich auch ins Sprungwerk.
Wie sind die Erfahrungen aus den ersten Wochen und Monaten?
Die Erfahrung zeigt, dass beide Geschäftsmodelle auch bei guter Auslastung parallel zueinander funktionieren. Am Anfang hatten wir lediglich das Abendgeschäft auf dem Schirm. Die ersten Erfahrungen haben uns aber auch gezeigt, dass das Mittagsgeschäft mehr nachgefragt wird und wir daher statt abends nun mittags ausliefern. Also ganz gezielt in Firmen, Geschäfte oder Praxen liefern möchten, um die Mittagspause noch etwas gesünder zu gestalten. (Pz)■
eatbowlfood.de