Regionale 2025: Technik erleben

Die Regionale 2025 geht weiter. Die Projekte werden mit weiteren Sternen ausgezeichnet: Den dritten Stern erhielt jetzt beispielsweise das Projekt DOT.AP in Lüdenscheid.
Das Wissensquartier in Lüdenscheid entwickelt sich digital weiter. Als Teil des umfangreichen Gesamtprojekts „Denkfabrik digital“ entsteht nun in einem ersten Schritt ein digitales Aus- und Weiterbildungsmodell. Sein Name: DOT.AP. Das steht für „Digitales Offenes Technik AusbildungsPortal“. Unternehmen und Mitarbeitende der Metall-, Kunststoff- und  Lichttechnik sollen sich über das Portal einem technischen Thema im  eigenen Tempo nähern können – vom Laien bis zum Profi, von der Theorie  bis zur Praxis. Das zuständige Gremium in der REGIONALE 2025 hat dem  Teilprojekt den dritten Stern verliehen. Auch die Förderperspektive steht. DOT.AP. kann somit umgesetzt werden. „Der erste Gedanke war: ‚Geschafft, die Arbeit hat sich gelohnt!‘ Obwohl sie jetzt  erst richtig losgeht!“, sagte Torsten Urban, der beim Kunststoff-Institut  Lüdenscheid für Aus- und Weiterbildung zuständig ist, zur Auszeichnung mit dem dritten Stern. „Die Zeit der Projektausarbeitung hat uns als Konsortium sehr eng  zusammengebracht. Die vielen Treffen, Diskussionen, Kontroversen, Kompromisse haben uns einen Schwung verliehen, den wir nun, wenn es an die Projektrealisierung geht, unbedingt nutzen wollen. Wir würden lieber jetzt als gleich beginnen, das praktisch umzusetzen, das wir in so vielen Stunden gemeinsam theoretisch skizziert haben.“
Interessierten neue, technische Themen individuell näherbringen
Den ersten Stern in der REGIONALE 2025 erhielt das Vorhaben „Denkfabrik digital“ bereits 2019. Seither wurde das Vorhaben konkretisiert und in drei Bausteine gegliedert: das Digitale Offene Technik Ausbildungs-Portal (DOT.AP), die Digitale Bildungsplattform (DiBiP) und die Innovation Factory. DOT.AP kann als erstes Projekt nun starten. Über das NRW-Ministerium für Arbeit, Soziales und Gesundheit wird es mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und der Initiative REACT-EU mit 371.000 Euro gefördert. Entwickelt wurde die Idee für DOT.AP durch das Kunststoff-Institut der mittelständischen Wirtschaft aus Lüdenscheid mit Partnerinstitutionen aus dem Wissensquartier rund um die Phänomenta in Lüdenscheid. DOT.AP soll sich vor allen Dingen um die Aus- und Weiterbildung in den Bereichen digitale Kunststofftechnik, digitale Gebäudetechnik und digitale Umformtechnik kümmern. Es geht darum, Unternehmen, Mitarbeiter und Interessierten neue, technische Themen individuell näherzubringen. Das Modell berücksichtigt die unterschiedlichen Wissensstände – vom Laien bis zum Trainer – und kombiniert diese mit unterschiedlichen methodischen Ansätzen. Neben virtuellen Hilfsmitteln kommen auch reale Demonstratoren zum Einsatz, sodass neue Technik für die Nutzer auch erfassbar und erlebbar wird. Auf diese Weise können für alle Interessierten mit beliebigen Wissensständen und Ausgangssituationen individuelle Ausbildungswege und -tiefen ermöglicht werden. Der thematische Fokus liegt zunächst auf den im Projekt vertretenen Kernkompetenzen Metall-, Kunststoff- und Lichttechnik. Die Lösung soll jedoch auch anderen Bildungsträgern aus anderen Branchen als offenes Bildungsportal zur Verfügung stehen und sich leicht übertragen und anwenden lassen. (red)