Digital-News

KI Software für Heizungsbau und Klimatechnik

Ob Kühlung oder Heizung – wo immer Anlagen ausfallen, die Temperaturen regeln, droht Ärger. Und egal, ob in Wohnung, Eigenheim, Server- oder Lagerraum – rasche Hilfe ist gefragt. Energieverbräuche oder Abgaswerte regeln und reduzieren sind wichtige Zukunftsthemen, bei dem Haushalte oder Firmen die Unterstützung von Fachbetrieben brauchen. Und einen optimalen Service, der am besten per Fernwartung auf Basis von übermittelten Daten erkennt, wo genau die Probleme liegen. Wie das gelingen kann? Über das Internet lassen sich beispielsweise bestehende Kessel, Pumpen und Klimageräte überwachen – und das sogar vollautomatisch. Künstlich intelligente (KI) Software macht auch Heizungsbauern und Klimatechnikern das Leben einfacher. Das KI-Projekt Service-Meister unterstützt Betriebe jetzt bei der Umsetzung. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Projekt wird betreut vom eco-Verband der Internetwirtschaft e. V. und einem Konsortium von Firmen wie Würth, Trumpf, Atlas Copco, KEB Automation und OGE. Das Ziel: Maschinen und Geräte sollen sich online überwachen und unterstützt durch KI warten und optimieren lassen.
Konkret soll es im ersten Schritt darum gehen, Betriebe dabei zu unterstützen, Heizungen und Klimageräte über das Internet zu vernetzen. Sind die Systeme online, lassen sich Betriebs- und Zustandsdaten überwachen und verarbeiten: Egal, ob Energieverbrauch, Abgaswerte oder Störmeldungen – aus der Ferne lässt sich Wartungsbedarf erkennen. Sind die Partner im Energie-Management vielleicht bereits online vernetzt? Dann können die Daten einfach untereinander ausgetauscht werden, um Kunden Vorteile wie diese zu bieten: Störungen oder Abweichungen proaktiv erkennen, Reparaturen punktgenau einplanen oder Servicewissen einfach teilen. (Dy)

Mehr Sicherheit für LKW durch Einsatz von Sensoren

Ein Forscherteam der FH Dortmund hat gemeinsam mit Partnern aus der Wirtschaft eine Kombination von Sensoren entwickelt, die die Lastenverteilung in LKW bereits beim Beladen optimiert. Das trägt zur Sicherheit auf der Straße, aber auch zur Effizienz beim Beladen bei. Auch die Belastung der Straßen kann verringert und deren Verschleiß frühzeitig erkannt werden.
 Gemeinsam mit der Log4-Consult und Impaqed Products BV aus Lünen haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler im Verbundprojekt „CargoTrailSense“ Lkw mit Temperatur-, Druck- und Beschleunigungssensoren ausgestattet und über ein eigens konzipiertes Steuergerät Daten an Reifen und Anhängern gesammelt. Eine speziell für das Projekt entwickelte Software erlaubt die systematische Auswertung. Damit könnten erstmals anstelle von Erfahrungswerten exakte Daten bei der Verteilung der Ladung herangezogen werden. Außerdem werden Gewicht und Lastenverteilung kontinuierlich kontrolliert.
Im nächsten Schritt soll ein Prototyp entwickelt und die Daten-Kompatibilität mit bestehenden Systemen wie etwa Mautstellen und Brückensensoren gewährleistet werden. (red) ■
Prof. Dr. Yves Rosefort
0231 9112-9384
yves.rosefort@fh-dortmund.de

Wirtschafts-Service-Portal.NRW

Für die Wirtschaft in NRW ist das Wirtschafts-Service-Portal.NRW das zentrale digitale Zugangstor. Hier können bereits jetzt Gründerinnen und Gründer ihr Gewerbe an-, um- bzw. abmelden. Auch die Beantragung einer Erlaubnis als Versicherungsvermittler sowie zahlreiche weitere Gewerbeangelegenheiten sind über das Portal schon möglich. (Wes) ■

Neuer GDD-Erfa-Kreis Hochsauerland startet mit Online-Auftaktsitzung

Die GDD – Gesellschaft für Datenschutz und Datensicherheit e.V. – ist ein Zusammenschluss von 3.800 Mitgliedern, die sich für einen sinnvollen, vertretbaren und technisch realisierbaren Datenschutz stark machen. Ein wesentliches Anliegen der GDD ist die Stärkung einer wirksamen datenschutzrechtlichen Selbstkontrolle sowie eine effektive Selbstregulierung, um staatliche Überwachung und Auflagen soweit wie möglich entbehrlich zu machen.
In diesem Sinne fördert sie die Aus- und Weiterbildung der betrieblichen und behördlichen Datenschutzbeauftragten und den fachlichen Austausch mit Berufskollegen und Aufsichtsbehörden. Teil dieses Austausches sind 34 Erfa-Kreise, zu denen ab Anfang Dezember auch ein neuer Erfa-Kreis im Hochsauerland gehören wird. Zum Auftakt wird es am 1. Dezember um 14 Uhr eine Online-Sitzung geben, die vom neuen Leiter des Erfa-Kreises Benjamin Richter organisiert wird.  Die Erfa-Kreise stehen grundsätzlich allen Interessierten offen, bedürfen jedoch einer vorheringen Anmeldung. Eingeladen sind alle Datenschützer, die an einem aktiven Meinungsaustausch interessiert sind. (Dy) ■
www.gdd.de/eforen/hochsauerland

„Kobot“ schafft Jobs für Beschäftigte mit Schwerbehinderung

Die Landschaftsverbände in NRW fördern vielfach Projekte zur Beschäftigung von Menschen mit Behinderungen. Auch die Kollaboration von Mensch und Roboter wird in diesem Zusammenhang erforscht und entwickelt. Der LVR förderte aktuell ein Projekt bei Ford, bei dem der Kobot gemeinsam mit einem Menschen Magnetspulen in einen Öler einsetzt. Diese Arbeit erfordert große Eindruckkräfte, die selbst für gesunde Arbeitende auf Dauer belastend sein können. Bei den menschlichen Partnern handelt es sich um Mitarbeitende mit Schulter- und Handgelenkproblemen. So konnte ein Arbeitsplatz für zwei Beschäftigte mit Schwerbehinderung geschaffen werden. (Mü)■