Energie-Scouts 2020/21

Rückblick

Mit dem Austausch einer defekten Pumpe und einer sensorgesteuerten Abschaltautomatik pitchten sich die Energie-Scouts der Stadtwerke Iserlohn GmbH und der Inbatec GmbH aus Hagen zum Sieg bei der letzten – digitalen – Abschlusspräsentation.
Der nächste Durchgang im Projekt Energie-Scouts startet am 29. Oktober als Präsenzveranstaltung in der SIHK. Hier können Sie sich für den nächsten Durchgang der Energie-Scouts anmelden.

Abschlussveranstaltung

Auf der digitalen Abschlussveranstaltung am 21. Mai präsentierten die Energie-Scouts ihre Projekte einer Fachjury und interessierten Gästen.
Die Siegerehrung
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Platz 1: Team Stadtwerke Iserlohn mit den Auszubildenden Nils Walter, Jakob Weinert und Leon Broda
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Platz 2: Team Inbatec mit den Auszubildenden Emre Selvitop, Samedin Pilica und Yannick Mickelat
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Der nächste Durchgang im Projekt Energie-Scouts startet nach den Sommerferien. Unternehmen, die ihre Auszubildenden zu Energie-Scouts weiterbilden möchten,  können sich HIER anmelden.

Präsentationstechnik

Im letzten Workshop bereitete Referentin Birgitt Schweidler, BS Seminare, die Auszubildenden auf die Abschlusspräsentation ihrer Projekte vor. Sie gab Tipps zu Aufbau und Inhalt des geforderten Video-Pitches. Wie gestalte ich eine Szene? Wie wirke ich auf den Zuschauer? Welche Rolle spielen Kleidung und Ausshen? Diese und viele weitere Fragen wurden diskutiert. “Das wichtigste ist,  authentisch zu bleiben”, bekräftigte Schweidler. “Wer sich künstlich verstellt wirkt unsympatisch und erzeugt den Eindruck nicht kompetent zu sein”.

Mobilität

“Die CO2 Emissionen des Verkehrssektors sind seit 1990 nahezu konstant auf hohem Niveau. Gleichzeitig werden die Grenzwerte für zugelassene PKW immer strenger.” Stefan vom Schemm stellte die wesentlichen Beweggründe für eine nachhaltige Mobilität und Lösungsansätze eines Betrieblichen Mobilitätsmanagements vor. Anschließend ging Thomas Stoltmann, Stadtwerke Iserlohn, ausführlich auf das Thema Elektromobilität ein. “Elektromobilität ist wirtschaftlich sinnvoll und man tut noch was gutes für die Umwelt”, so sein Fazit.


CO2-Bilanzierung

Artjom Hahn, Effizienz-Agentur NRW, zeigte das CO2 Bilanzierungstool “ecocockpit”. “Immer mehr Unternehmen stehen vor der Herausforderung, dass Sie eine CO2 Bilanz für ihre Kunden anfertigen müssen”, so Hahn. Mit dem Tool können die CO2 Emissionen des Standortes ermittelt und anschließend sogar auf Prozesse oder Produkten heruntergebrochen werden. Das Hilft auch bei der Bewertung von Effizienzmaßnahmen. Weitere Grüde für eine Bilanzierung sind die steigenden Kosten für CO2. Sowohl im Rahmen des EU-Zertifikatehandels als auch die in Deutschland neu eingeführte Brennstoffemissions-Kosten. Ein Tool zur Ermittlung der individuellen Kosten durch das Brennstoffemissiongesetz (BEHG) gibt es hier:


Wirtschaftlichkeit

Referentin Claudia Hieronymus stellte im fünften Workshop verschiedene Methoden zur Investitionsrechnung vor. Einfache, statische Methoden, wie der Amortisation oder der Kostenvergleichsrechnung aber auch die deutlich komplexere dynamische Kapitalwertmethode wurden vorgestellt. “Die beste Idee zur Energieeinsparung ist am Ende wertlos, wenn sie nicht mit Zahlen untermauert werden kann”, betonte Hieronymus die Bedeutung der Wirtschaftlichkeitsberechnung. Stefan vom Schemm stellte anschließend kostenlos verfügbare Tools vor, die den Auszubildenden die zum Teil komplexen Berechnungen erleichtern. Mit Blick auf die für Mai geplante Abschlussveranstaltung gab er außerdem Tipps zu richtigen Visualisierung und Ergebnisdarstellung bei der Präsentation der Projekte.

Messtechnik

Der vierte Workshop beschäftigte sich mit Messgeräten zur Erfassung der Betrieblichen Situation. Peter Lückerath (EnergieAgentur.NRW) stellte verschieden Messgeräte und digitale Hilfsmittel vor. In Kleingruppen wurden von den Teilnehmern Arbeitsweise und Einsatzgebiete der verschiedenen Messgeräte selbst erarbeiten und präsentiert.



Anschließend stellte Stefan vom Schemm den Messkoffer der SIHK vor. Darin befinden sich Messgeräte zur Erfassung von Beleuchtungsstärke, Oberflächen- und Raumtemperatur Luftfeuchtigkeit sowie eine Wärmebildkamera und ein Leckagesuchgerät für Druckluftsysteme. Der Messkoffer kann kostenlos von allen Teilnehmern ausgeliehen werden.

Querschnittstechnologien Teil 2

Im dritten Workshop beschäftigten sich die Energie-Scouts ausführlich mit den Themen Beleuchtung, Heizung und Druckluft. Peter Lückerath stellte die derzeit aktuellen Technologien vor. LED-Beleuchtung, Kraft-Wärme-Kopplung, hydraulischer Abgleich und Leckageortung waren die zentralen Ansatzpunkte. Natürlich gab es noch viele weitere Tipps vom Experten, wo und wie Energie bei Querschnittstechnologien eingespart werden kann.



Querschnittstechnologien Teil 1

Screenshot Energie-Scouts Workshop 2
Referent Peter Lückerath von der EnergieAgentur.NRW stellte im 2. Workshop potentielle Einsparmöglichkeiten bei  unterschiedlichen energetischen Anwendungen in Unternehmen vor. Es wurden die Fragen geklärt: Was ist eigentlich eine Kilowattstunde? Was kann man damit machen? Was kostet das?
Er ging auch intensiv auf das Thema Lastgang und Lastmanagement ein, da hier unmittelbar Kosten gespart werden können. Dazu gab es erste Lösungsvorschläge und Tipps, wie die Energieeffizienz verbessert werden kann.

Auftaktworkshop

In unserem ersten Workshop ging es zunächst darum, die Grundlagen für das weitere Projekt zu schaffen. Warum beschäftigen sich Unternehmen mit dem Klimaschutz? Was ist der Treibhauseffekt? Und wieviel Energie braucht man, um einen Sportwagen auf 100 km/h zu beschleunigen? Diese und viele weitere Fragen beantwortete Frau Gianna Bergmann, ADUG GmbH.
Frau Bergmann erklärte das Pariser Klimaschutzabkommen, die Klimaschutzziele auf EU-Ebene und die zu erwartenden Auswirkungen der globalen Erwärmung auf unseren Alltag. Außerdem ging es um die Fragen: Was ist eigentlich eine Kilowattstunde und was kann man damit machen? Dieses Video gibt eine vage Vorstellung davon, wie viel Energie wir im Alltag benötigen:
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Artjom Hahn von der Effizienz-Agentur NRW stellte danach die Grundlagen eines einfachen Projektmanagements vor. Schließlich sollen die Asuzubildenden jetzt nach Einsparpotentialen in ihrem Unternehmen suchen, Verbesserungsvorschläge erarbeiten und die Lösungen möglichst umsetzen. Anahnd zahlreicher Beispiele lieferte er auch gleich erste Ideen.

Ablauf und Organisation

Von Februar bis April werden die Auszubildenden nun in 7 weiteren digitalen Workshops mit Informationen und Fachwissen versorgt. Die Themen sind Projektmanagement, Querschnittstechnologien, Umgang mit Messgeräten, Wirtschaftlichkeitsberechnung und Förderung von Maßnahmen, Reduzierung des Material- und Ressourceneinsatzes, Betriebliches Mobilitätsmanagement und Präsentationstechnik.
Anschließend präsentieren die Energie-Scouts Ihre Effizienz-Projekte im Rahmen der Abschlussveranstaltung. Alle Teilnehmer und eine Expertenjury bewerten dann die Projekte unter anderem nach Innovationsgrad, Einsparung und Übertragbarkeit. Die besten Teams werden von der SIHK ausgezeichnet und dürfen an der bundesweiten Bestenehrung teilnehmen.
#GemeinsamEffizient
In Kooperation mit:





05.02.2021