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Energie und Rohstoffe (Dokument-Nr.: 5019)
ENERGIE
Großes Interesse an den Themen Energiesteuer und EEG-Umlage
(9. August 2012) Die südwestfälischen Industrie- und Handelskammern Arnsberg, Hagen und Siegen hatten in die IHK Arnsberg, Hellweg-Sauerland eingeladen und informierten dort mehr als 100 Unternehmerinnen und Unternehmer zu den verschiedenen Erstattungsverfahren in den Bereichen Energie- und Stromsteuer, EEG-Umlage und Netzentgelt.
Nadine Albrecht vom Hauptzollamt Bielefeld, Benjamin Hillebrand von der Firma Ecotec, Ingenieure für Energie- und Umweltmanagement sowie Dr. Christoph Bier vom Verband der deutschen Energie- und Kraftwirtschaft referierten zu den Erstattungsmöglichkeiten für das produzierende Gewerbe im Bereich der Stromnebenkosten. Im Rahmen der Veranstaltung erfuhren die Teilnehmer, welche Erstattungsverfahren es gibt, welche Voraussetzungen dafür erfüllt sein müssen und worauf bei der Antragstellung zu achten ist.
Für energieintensive Betriebe des produzierenden Gewerbes bestehen verschiedene Umlageverfahren, mit denen sowohl Teile der Energie- und Stromsteuern, der EEG-Umlage als auch der Netzentgelte unter bestimmten Bedingungen erstattet werden können. Diese Erstattungen gewährleisteten, dass auch die Unternehmen aus energieintensiven Branchen in unserer Region zu wettbewerbsfähigen Preisen produzieren können, denn die Energiepreise in Deutschland gehören im europäischen und internationalen Vergleich zu den höchsten. Diese Erstattungsverfahren sind meist mit einem hohen bürokratischen Aufwand verbunden, die entsprechenden Anträge sind lang und kompliziert. Die große Resonanz zeigte, dass hier bei den Unternehmen noch Informationsbedarf besteht.
Für den 26. September ist daher in der IHK Siegen ein Intensiv-Workshop speziell zu den Erstattungsmöglichkeiten im Rahmen der Energie- und Stromsteuer sowie der EEG-Umlage geplant.

