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WIRTSCHAFT MACHT SCHULE

Formel 1 in der Schule

Das erfolgreiche SIHK-Projekt „Formel 1 in der Schule“ hat so starken Zulauf wie noch nie. 52 Schülerinnen und Schüler nahmen am vergangenen Durchgang des Programms im Rahmen ihrer Berufsorientierung teil. In dem Projekt können die jungen Leute praktische Erfahrungen mit den Anforderungen technischer Berufe gewinnen.

Regelmäßig nach der Schule konstruieren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Teams in den kommenden Monaten ihre Autos. Jedem Team werden dabei vielseitige Talente abverlangt. Es gibt einen Konstrukteur, einen Designer, einen Ingenieur und zahlreiche Aufgaben mehr. Wenn die Schülerinnen und Schüler im Landes- oder Bundeswettbewerb erfolgreich sein wollen, muss alles passen. Denn die unabhängige Jury urteilt genau. Nicht nur die Schnelligkeit des Miniatur-Rennwagens ist gefragt. Auch das Auftreten des Teams, die Optik des Präsentationsstandes in der Boxengasse und die Präsentation per Bildanimation werden von den Juroren bewertet. Zudem müssen alle technischen Regeln eingehalten und ein Teamportfolio erstellt werden. Die Autos müssen im Windkanal getestet werden, Sponsoren müssen besorgt werden, eine Gestaltung überlegt und die Fahrzeuge lackiert werden. Und das alles in der Freizeit. Hilfe bekommen die jungen Konstrukteure von Studenten der Fachhochschule Südwestfalen.

Das Ziel aller Teams ist klar: Am Ende wollen sie bei der Landesmeisterschaft gut abschneiden und sich, wenn es richtig gut läuft, sogar für die Deutsche Meisterschaft qualifizieren. Das Projekt „Formel 1 in der Schule“ in Lüdenscheid wird von Prof. Dr. Wilhelm Hannibal von der Fachhochschule Südwestfalen betreut, der als Bindeglied zwischen Schülern und Studenten fungiert. Die Schulen selbst und die SIHK sehen in diesem technischen Projekt ein wichtiges ergänzendes Lernangebot zum Schulunterricht, das konkrete und praktische Berufsorientierung bietet.  Gefördert wird das Projekt im Rahmen des Landesprogramms NRW „Zukunft durch Innovation“.

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Als "wichtige Weichenstellung" bewertet Hans Heinrich Driftmann, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), die Einigung zur Zuordnung der Berufsabschlüsse im Deutschen Qualifikationsrahmen (DQR).