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KREISLAUFWIRTSCHAFT

Entsorgung / Recycling

Mit dem neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) hat der Gesetzgeber die Produktverantwortung der Unternehmen noch einmal hervorgehoben. Wer Erzeugnisse entwickelt, herstellt, be- oder verarbeitet oder vertreibt, trägt zur Erfüllung der Ziele der Kreislaufwirtschaft die Produktverantwortung. Erzeugnisse sollen möglichst so gestaltet werden, dass bei ihrer Herstellung und ihrem Gebrauch das Entstehen von Abfällen vermindert wird und sichergestellt ist, dass die nach ihrem Gebrauch entstandenen Abfälle umweltverträglich verwertet oder beseitigt werden.

Die SIHK informiert über die zahlreichen gesetzlichen Vorgaben auf EU-, Landes- und Bundesebene und bietet individuelle Beratungen an.

© Marko Greitschus / www.pixelio.de

DIHK LEGT VE-STATISTIK FÜR 2013 VOR

Verpackungsentsorgung: Zahl der Branchenlösungen steigt

Nach einer aktuellen Auswertung des Deutschen Industrie‑ und Handelskammertages (DIHK)  wächst die über sogenannte Branchenlösungen zurückgenommene und verwertete Verpackungstonnage 2013 auf 14,7 Prozent des Gesamtvolumens.

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Karton01_Nh © Frank Niehaus / SIHK

RÜCKNAHME- UND VERWERTUNGSPFLICHTEN

Verpackungsverordnung (VerpackV)

Die Verpackungsverordnung verpflichtet Unternehmen, von ihnen selbst befüllte Verpackungen, die letztendlich von einem privaten Endverbraucher entsorgt werden, bei einem dualen Systeme zu lizenzieren. Wer besonders viele dieser Verpackungen in Verkehr bringt, muss zusätzlich jährlich eine Vollständigkeitserklärung elektronisch hinterlegen. mehr

VERPACKUNGSVERORDNUNG

Neues Verfahren zur Qualitätssicherung bei Verpackungen greift (DIHK)

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hat ein neues Verfahren zur Qualitätssicherung bei der Erfassung von Verpackungen eingeführt. Die Qualität der Daten im Register für Vollständigkeitserklärungen hat sich dadurch deutlich verbessert.

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© BMU / Transit / Eisler

ANZEIGE- UND ERLAUBNISPFLICHTEN

Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)

Seit Juni 2012 gilt für alle abfallwirtschaftlichen Tätigkeiten das neue Kreislaufwirtschaftsgesetz. Unmittelbar betroffen sind Unternehmen, die Abfälle einsammeln und transportieren sowie Händler und Makler von Abfällen. mehr

EU-VERPACKUNGSRICHTLINIE

Verpackungsrücknahme und -entsorgung in Europa (PDF, 33 KB)

Die Abteilung Umwelt der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer in Frankreich (AHK) hat auch in diesem Jahr eine Übersicht zu den aktuellen Entwicklungen der Verpackungsrücknahme und -entsorgung in Europa erstellt.

zum Download

350681_R_K_B_by_Christa-Nöhren_pixelio.de_bunte Tonnen © Christa Nöhren / pixelio.de

BESTELLUNG UND AUFGABEN

Betriebsbeauftragte für Abfall

Der Betriebsbeauftragte für Abfall bzw. Abfallbeauftragte hat die Aufgabe, die abfallrechtlichen Anforderungen und Vorgaben im Unternehmen sicherzustellen. Er ist verpflichtet und berechtigt, die Geschäftsführung im Hinblick auf eine ordnungsgemäße und umweltverträgliche Verwertung und Beseitigung von Abfälle zu beraten. mehr

360780_R_K_by_MG_pixelio.de_Abfallkontainer © MG / www.pixelio.de

ÜBERGANGSREGELUNG AUSGELAUFEN

Elektronisches Abfallnachweisverfahren (eANV)

Seit Februar 2011 gilt das elektronische Abfallnachweisverfahren (eANV) für gefährliche Abfälle. Nach einer Übergangsfrist gelten jetzt die gleichen Pflichten für alle Nachweispflichtigen. mehr

© Rainer-Sturm / www.pixelio.de

STIFTUNG ELEKTRO-ALTGERÄTE REGISTER (EAR)

Elektroaltgeräte-Entsorgung

Das „Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die umweltverträgliche Entsorgung von Elektro- und Elektronikgeräten” – kurz ElektroG – ist die nationale Umsetzung der europäischen WEEE- und RoHS-Richtlinie. Sie regeln die Rücknahme und Verwertung von Elektro- und Elektronikaltgeräten bzw. die Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe bei der Produktion solcher Geräte. mehr

© Kurt-Michel / www.pixelio.de

BATTERIE-MELDEREGISTER

Batteriegesetz

Hersteller und Importeure von Batterien müssen sich in ein öffentliches Melderegister beim Umweltbundesamt eingetragen. Wer dort nicht registriert ist, darf in Deutschland keine Batterien in Verkehr bringen! mehr

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DOKUMENT-NR. 113646

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Umweltmanagement: Chancen nutzen – Vorteile bündeln

Wie Unternehmen mit Hilfe des europäischen Umweltmanagement-Systems "Emas" schädliche Einwirkungen auf Luft, Wasser oder Boden minimieren können, erläutern erfahrene Experten am 26. November in Duisburg.

28.10.2014

Industrie 4.0 – Norddeutschlands Weg in die Zukunft

Was kann Industrie 4.0 perspektivisch wirklich leisten? Welche Chancen birgt die intelligente digitale Vernetzung von Menschen, Maschinen und Werkstücken, und wie lässt sie sich realisieren? Antworten auf diese Fragen verspricht eine Veranstaltung am 27. November in Lübeck.

27.10.2014

Mittendrin statt nur dabei – Wirtschaft und Energiewende

Die Energiekosten steigen. Damit wächst der Druck auf Unternehmen, noch effizienter zu produzieren. Um die Rolle der Wirtschaft bei der Erreichung der ehrgeizigen politischen Klimaschutzziele geht es am 19. November in Hagen.

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