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AUS- UND WEITERBILDUNG

Speiseeishersteller/-in

Aufgaben und Tätigkeiten (Kurzform)

Sie verarbeiten Rohwaren und Zusatzstoffe zu Milch- und Fruchteis sowie anderen Eissorten. Dazu mischen Speiseeishersteller/innen beispielsweise Milch, Sahne, Zucker und Früchte oder Nüsse anhand ihrer Rezepturen. Nach dem Pasteurisieren der Milchmischung wird die Masse mit den weiteren Zutaten unter ständigem Rühren mithilfe spezieller Eismaschinen gefroren. Dabei beachten Speiseeishersteller/innen insbesondere die für die Lebensmittelverarbeitung geltenden hygienischen Vorschriften. In Eissalons verkaufen sie das selbst gefertigte Speiseeis z.B. an der Theke oder servieren den Gästen selbst gestaltete Eisspezialitäten. Neben Speiseeis stellen sie auch kleine Gerichte wie Toast- und Salatvariationen her. Zudem erledigen sie organisatorische und kaufmännische Aufgaben und warten die Geräte zur Eisherstellung.


Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)

Worum geht es?
Speiseeishersteller/innen bereiten Eissorten und Erzeugnisse aus Speiseeis zu. Außerdem sind sie im Verkauf und im Service tätig.

Cremig, fruchtig, süß und kalt
Ob ihre Spezialitäten nun hauptsächlich aus Milch, Sahne oder Früchten bestehen - Speiseeishersteller/innen kennen alle Eissorten und wissen, wie man sie herstellt. Beispielsweise enthält Cremeeis mindestens 50 Prozent Milch, hinzu kommen noch eine bestimmte Menge an Eiern, Zucker, weitere Zusatzstoffe und je nach gewünschter Sorte z.B. Erdbeeren oder Haselnüsse. In der Lebensmittelverarbeitung ist sorgfältiges und hygienisches Arbeiten besonders wichtig. So pasteurisieren Speiseeishersteller/innen die Milchmischungen, um krankheitserregende Keime in der Milch abzutöten. Auch achten sie darauf, dass in der Küche und an der Verkaufstheke alles sauber ist. Sie stellen das Eis jeden Tag frisch her und reinigen bzw. desinfizieren alle Arbeitsgeräte nach Gebrauch sorgfältig. Die einzelnen Roh- und Zusatzstoffe messen sie nach dem jeweiligen Rezept ab und mischen alles. Die cremige Masse wird unter ständigem Rühren heruntergekühlt und schließlich gefroren - was normalerweise die Eismaschine erledigt. Da das Eis bis zum Verkauf nicht schmelzen soll, achten die Speiseeishersteller/innen immer auf eine gleichbleibende Kühlung.

Eiskugeln und Co.
Neben der Zubereitung von Eissorten und -erzeugnissen können Speiseeishersteller/innen ihre Produkte auch verkaufen bzw. ihren Gästen servieren. Sie nehmen im Eiscafé und an der Theke Bestellungen auf, portionieren das Eis zu Kugeln, geben es in der Waffel bzw. im Becher ab oder gestalten Eisbecher. Einen Früchtebecher garnieren sie z.B. mit frischen Erdbeeren, andere Eiskreationen hingegen verzieren sie z.B. mit Krokant, Schokoladensoße und Waffeln. Auch bieten sie ihren Gästen Getränke und andere Speisen wie Suppen oder Salate an, die sie ebenfalls selbst herstellen. In der Gastronomie erledigen Speiseeishersteller/innen auch alle anderen Aufgaben, die im Servicebereich anfallen. Beispielsweise räumen sie die Tische ab, erstellen die Rechnungen und kassieren. Im Umgang mit den Gästen sind sie stets freundlich und zuvorkommend.

Weitere Aufgaben
Je nach Größe des Betriebes kümmern sich Speiseeishersteller/innen auch um die Lagerhaltung, die Einteilung des Personals oder sie arbeiten neue Mitarbeiter/innen ein. Ebenso planen sie Verkaufsaktionen, dekorieren die Räume entsprechend, organisieren die Arbeitsabläufe, z.B. wenn ein großes Eisbuffet vorzubereiten ist, oder erledigen ggf. auch die Buchführung.

Ausbildungsdauer: 24 Monate
Stand der Ausbildungsordnung: 01.08.2008
Berufsschule:
(Die Berufsschule richtet sich nach dem Sitz des ausbildenden Unternehmens)
Unterrichtsform: bitte bei der jeweiligen Schule erfragen
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Zu der im Februar 2012 in Kraft getretenen Prüfungsverordnung für den / die "Geprüfte/-n Tourismusfachwirt/-in" hat der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) einen Rahmenplan mit Lernzielen herausgegeben.

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