Aufgaben und Tätigkeiten
(Kurzform)
Im Großlabor bedienen Fotolaboranten
und -laborantinnen Laboranlagen, Kopier- und Vergrößerungsgeräte,
Printer u.ä. Geräte. Sie stellen diese Maschinen ein, überwachen
die Arbeitsabläufe vom Rechner aus, wechseln die chemischen
Flüssigkeiten und legen Fotopapier nach. In kleineren Labors
bedienen sie vollautomatische Printer oder Minilabs. Zu ihren
Aufgaben gehört es auch, Fotografien zu retuschieren. Im Groß- und
Fachlabor bearbeiten sie am Bildschirm digitale Bilddaten und
machen davon Ausdrucke (Prints). Darüber hinaus entwickeln sie
Bilder im Fachlabor teilweise noch manuell bei
Dunkelkammerbeleuchtung.
Aufgaben und Tätigkeiten (Beschreibung)
Worum geht es?
Fotolaboranten und -laborantinnen entwickeln Filme und erstellen
Papierabzüge oder CDs von analogen und digitalen Fotos.
Stimmt die
Chemie?
Im Großlabor steuern Fotolaboranten und
-laborantinnen vom Rechner aus Laboranlagen und Geräte für die
Filmentwicklung. Dabei überwachen sie die Arbeitsabläufe ständig,
um eine gleichbleibend hohe Bildqualität erzielen zu können. Sie
füllen chemische Flüssigkeiten wie Entwickler, Bleicher oder
Fixierer nach oder wechseln sie aus, legen Foto- oder Kopierpapier
nach und steuern bzw. überwachen Printer, die dann die Positive
ausdrucken. Sie bereiten aber auch digitale Bilddaten auf und
machen je nach Kundenwunsch Abzüge oder bedrucken z.B. T-Shirts
oder Tassen. Regelmäßig kontrollieren sie Anlagen und die
Ausdrucke, um bei möglichen Fertigungsstörungen sofort eingreifen
zu können.
Minilab und
Fachlabor
Sie arbeiten auch an Minilabs, kleinen,
vollständigen Entwicklungsanlagen. Sofern sie die Fotos nicht in
digitaler Form erhalten, scannen Fotolaboranten und -laborantinnen
die Negative oder Dias ein. Am Retuschierarbeitsplatz bearbeiten
sie dann das Bildmaterial am Computer und intensivieren z.B. die
Farbgebung. Schließlich werden die Bilder im Minilab auf Fotopapier
belichtet und vollautomatisch entwickelt. Auf Wunsch brennen
Fotolaboranten und -laborantinnen die Aufnahmen auf eine
Foto-CD.
Außerdem nehmen sie Aufträge
entgegen, geben fertig entwickelte Bilder aus und fertigen z.B.
Passbilder an. Auf Wunsch kaschieren sie Fotos, d.h., sie ziehen
sie auf Holz, Karton o.Ä. auf.
Mitunter sind sie in den Labors von
Fotoateliers oder Fachfotografen tätig, wo Fotolaboranten und
-laborantinnen ihr technisches Wissen und ihre Kreativität
einsetzen können. Vom Negativ einer Porträtfotografie wurden
Farbkopien bestellt? Eine Fotomontage wird in Auftrag gegeben? Eine
Serie von Hochzeitsbildern soll retuschiert werden? Fotolaboranten
und -laborantinnen entwickeln in der Dunkelkammer Schwarzweiß- oder
Farbfotos und vergrößern, retuschieren, kolorieren oder tönen
sie.
| Ausbildungsdauer: | 24 Monate |
| Stand der Ausbildungsordnung: | 01.08.1981 |
Berufsschule: (Die Berufsschule richtet sich nach dem Sitz des ausbildenden Unternehmens) |
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| Unterrichtsform: | bitte bei der jeweiligen Schule erfragen |
| Ausbildungsordnung: | Die Ausbildungsordnung, den Rahmenplan und den Ausbildungsplan finden Sie
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| Lehrstellenatlas: | Unternehmen, die in diesem Beruf im IHK-Bezirk ausbildungsberechtigt sind, finden Sie
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| IHK-Ansprechpartner: |
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