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Ausbildungsberatung (Dokument-Nr.: 5441)
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Lehrstellenatlas (LSA) (Dokument-Nr.: 6405)
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Lehrstellenbörse (LSB) (Dokument-Nr.: 6418)
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Bewerben aber wie? (Dokument-Nr.: 7272)
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Links zur Berufsorientierung (Dokument-Nr.: 6494)
AUS- UND WEITERBILDUNG
9 Gebote für die richtige Lehrstellensuche
Beachte bei der Lehrstellensuche
folgende Gebote:
1. Orientiere Dich frühzeitig über die
Ausbildungsmöglichkeiten nach dem Schulabschluss!
Der Berufsberater der Agentur für Arbeit kommt in der Regel in die
Abschlussklassen der Schulen und berichtet allgemein über die
Berufswahl, Ausbildungsmöglichkeiten, Bildungswege sowie Trends und
Chancen des Arbeitsmarktes.
2. Informiere Dich über die Ausbildungsberufe, in denen
Ausbildungsstellen angeboten werden!
Es gibt insgesamt rund 380 Ausbildungsberufe. Davon werden im
Bereich der SIHK rund 150 Berufe und Fachrichtungen angeboten.
Frage den Berufsberater danach. Nutze auch unseren
Lehrstellenatlas.
3. Lass Deine Eignung feststellen!
Für eine erfolgreiche Ausbildung kommt es nicht nur auf Interesse
und Neigung für einen bestimmten Beruf an, auch die Eignung ist
wichtig. Nicht immer lässt sie sich anhand der Schulzeugnisse oder
im Gespräch beurteilen. Lass deshalb durch einen Kompetenzcheck bei
der Agentur für Arbeit feststellen, wo Deine Stärken liegen oder
welche Schwächen Du berücksichtigen musst. Ob die gesundheitlichen
Voraussetzungen erfüllt werden, muss bei Jugendlichen durch
ärztliche Untersuchung, die in den letzten vierzehn Monaten vor
Beginn der Ausbildung stattfindet, festgestellt werden.
4. Ermittel das für Dich in Frage kommende
Ausbildungsangebot!
Hast Du Deine Berufswahl getroffen, beginnt die eigentliche Suche
nach der Ausbildungsstelle. Die Ausbildungsvermittlung der
Arbeitsagentur ist dafür die wichtigste Anlaufstelle. Schau Dir
aber auch den Stellenteil derTageszeitung an und nutze die
Kenntnisse von Verwandten, Bekannten und Freunden. Kammern und
Wirtschaftsverbände können häufig ebenfalls helfen. Nutze auch
unsere Lehrstellenbörse.
5. Lege Dich nicht auf die erste Wahl fest!
Denke auch an die Ausbildungsmöglichkeiten in anderen Berufen oder
außerhalb Deiner engeren Heimat. Falls Deinen "Wunschberuf" kein
Betrieb am Ort ausbildet oder die Nachfrage nach Ausbildungsstellen
sehr groß ist, ziehe andere Berufe oder eine auswärtige Ausbildung
in Betracht. Frage die Agentur für Arbeit nach den Hilfen, die sie
in solchen Fällen bietet.
6. Lass Dich durch Absagen nicht entmutigen!
Die Nachfrage nach Ausbildungsstellen ist groß. Rechne deshalb mit
Absagen. Sie sind zwar unangenehm, doch kein Grund, den Mut zu
verlieren. Deine Chancen sind in jedem Fall besser, wenn der
Bewerbung die erforderlichen Unterlagen wie Lebenslauf, Kopien der
letzten Zeugnisse sowie der absolvierten Praktika beiliegen.
7. Entscheiden Dich so schnell wie möglich!
Zögere Deine Entscheidung, eine angebotene Ausbildungsstelle
anzunehmen - oder auch eine weiterführende Schule zu besuchen -,
nicht hinaus. Wegen der großen Nachfrage nach Ausbildungsstellen
ist es ein Gebot der Fairness gegenüber Mitbewerbern, keine
Ausbildungsangebote zu horten. Je später Du Dich entscheidest, umso
schlechter sind die Chancen für Nachrücker.
8. Gib die Annahme einer Ausbildungsstelle unverzüglich
bekannt!
Benachrichtige nicht nur den Betrieb, mit dem Du einen
Ausbildungsvertrag abschließen möchtest. Gib Sie gleichzeitig der
Ausbildungsvermittlung der Arbeitsagentur und den Betrieben, bei
denen Du Dich ebenfalls beworben hast, Bescheid. Dann können andere
Bewerber berücksichtigt werden.
9. Schließe nur einen Ausbildungsvertrag ab!
Wenn Du mehrere Ausbildungsverträge nebeneinander abschließt,
verstößt Du gegen das Vertragsrecht. Außerdem blockierst Du
Ausbildungsstellen und verhältst Dich damit in höchstem Maße
unsolidarisch gegenüber Altersgenossen.
Informationen zu Berufen und Ansprechpartnern findest Du hier.

